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	<title>Comments on: The Canons to Sylvester from the Council of Arles (A.D. 314)</title>
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	<description>&#34;What did the Fathers do except seek and present the clear and open testimonies of Scripture?&#34;  -- Martin Luther, Against Latomus (1521)</description>
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		<title>By: Pax et bonum &#187; Kathedra Petri I</title>
		<link>http://www.fourthcentury.com/arles-314-canons-to-sylvester/comment-page-1/#comment-68306</link>
		<dc:creator>Pax et bonum &#187; Kathedra Petri I</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 07:29:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 1. der Ketzertaufstreit: rund um das Jahr 250 gab es einen Streit zwischen dem damaligen Bischof von Karthago, Cyprian, und dem Bischof von Rom, Stephan I., &#252;ber die Frage, ob eine Taufe, die in richtiger Form von einem Christen au&#223;erhalb der Kirche (=Ketzer) gespendet worden ist, denn jetzt in den Augen der Kirche g&#252;ltig sei oder nicht. Cyprian war ein strenger Vefechter der Wiedertaufe (in seinen Augen nat&#252;rlich Ersttaufe, da die erste keine g&#252;ltige war), Papst Stephan lehnte dies strikt ab, es k&#228;me nur auf die Form und Intention an. Der Bischof von Alexandria, Dionysius, neigte eher der Meinung des Papstes zu, sah aber die Gefahr einer Kirchenspaltungund mahnte behutsames Vorgehen an. Er selbst hat aber wohl keine Zweittaufe gespendet. Gekl&#228;rt wurde das ganze dann im Ersten &#214;kumenischen Konzil zu Niz&#228;a im Jahr 325. Der 8. Kanon (Kanon ist ein Konzilsbeschlu&#223;) besagt, da&#223; von einer bestimmten au&#223;erkirchlichen Sekte (die &#8220;Reinen&#8221;, Katharer) sogar die Priester und Diakone in ihren &#196;mtern anerkannt werden, sollten sie zur Kirche zur&#252;ckkehren wollen. Die Taufe war selbstverst&#228;ndlich g&#252;ltig. Zuvor hatte schon die Synode von Arles im Jahr 314 die Ketzertaufe anerkannt (9. Kanon). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 1. der Ketzertaufstreit: rund um das Jahr 250 gab es einen Streit zwischen dem damaligen Bischof von Karthago, Cyprian, und dem Bischof von Rom, Stephan I., &#252;ber die Frage, ob eine Taufe, die in richtiger Form von einem Christen au&#223;erhalb der Kirche (=Ketzer) gespendet worden ist, denn jetzt in den Augen der Kirche g&#252;ltig sei oder nicht. Cyprian war ein strenger Vefechter der Wiedertaufe (in seinen Augen nat&#252;rlich Ersttaufe, da die erste keine g&#252;ltige war), Papst Stephan lehnte dies strikt ab, es k&#228;me nur auf die Form und Intention an. Der Bischof von Alexandria, Dionysius, neigte eher der Meinung des Papstes zu, sah aber die Gefahr einer Kirchenspaltungund mahnte behutsames Vorgehen an. Er selbst hat aber wohl keine Zweittaufe gespendet. Gekl&#228;rt wurde das ganze dann im Ersten &#214;kumenischen Konzil zu Niz&#228;a im Jahr 325. Der 8. Kanon (Kanon ist ein Konzilsbeschlu&#223;) besagt, da&#223; von einer bestimmten au&#223;erkirchlichen Sekte (die &#8220;Reinen&#8221;, Katharer) sogar die Priester und Diakone in ihren &#196;mtern anerkannt werden, sollten sie zur Kirche zur&#252;ckkehren wollen. Die Taufe war selbstverst&#228;ndlich g&#252;ltig. Zuvor hatte schon die Synode von Arles im Jahr 314 die Ketzertaufe anerkannt (9. Kanon). [...]</p>
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